Frage:  Ich trage ein Kopftuch und arbeite in einem Geschäft. Mein Vorgesetzter verlangt von mir mein Kopftuch bei der Arbeit auszuziehen und wenn ich dem nicht nachkomme, werde ich entlassen. Darf ich in diesem Fall mein Kopftuch bei der Arbeit ausziehen?

Antwort:  Allein der Grund, dass man dadurch die Arbeit verliert ist kein religionsrechtlicher Grund das Kopftuch abzulegen, d.h. in dem genannten Fall ist es verboten.

Frage:  Wenn eine Frau künstliches Haar auf dem Kopf hat, muss sie dieses dann auch bedecken?

Antwort:  Das Urteil des Aufsetzens von künstlichem Haar ist dasselbe wie das natürliche Haar, somit ist sie vorsichtshalber dazu verpflichtet, diese vor dem Blick des Fremden (d.h. nicht-Mahram) zu bedecken.

Frage:  Ist die Frau verpflichtet vor einem Blinden das Kopftuch zu tragen?

Antwort:  Nein, es ist nicht verpflichtend.

Frage:  Muss die Frau ihre Füße bedecken?

Antwort:  Sie ist dazu verpflichtet ihre Füße - oben und unten - vor den Blicken des nicht-Mahram zu bedecken. Ja, speziell in Bezug auf das Gebet ist sie dazu nicht verpflichtet, wenn kein nicht-Mahram anwesend ist, der sie sehen könnte.

Frage:  Muss die Frau auch ihr Kinn (aḏ-ḏaqn) bedecken?

Antwort:  Die Frau ist dazu verpflichtet, das, was unter ihrem Kinn ist, zu bedecken, jedoch das Kinn an sich ist nicht verpflichtend zu bedecken.

Frage:  Was muss die Frau vor dem nicht-Mahram bedecken?

Antwort:  Sie muss den gesamten Körper, bis auf das Gesicht und die Hände, vor dem Sehenden Nicht-Mahram bedecken.

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